Motorrad verkaufen in Potsdam Brandenburg

Harley-Davidson Road King- Motorradankauf in Potsdam

Hallo! Möchtet Ihr euer gebrauchtes Motorrad verkaufen?

Ich heiße Helmut Burian, der Inhaber von millemoto.de – Motorradankauf.

Falls „ich will mein Motorrad verkaufen“ Euer Plan sein sollte: ruft einfach an, whatsappt oder mailt mir bitte. Oder benutzt gerne unser vorbereitetes MOTORRAD-ANKAUF-FORMULAR.

Wir kaufen gebrauchte Motorräder.

Um Euch einen Eindruck zu geben WAS wir denn so alles ankaufen, stelle ich hier in loser Folge bikes vor, die wir angekauft haben. Im Grunde genommen kaufen wir (fast) alle bikes. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Heute möchte ich Euch eine Harley -Davidson Road King vorstellen.

angekauft in Potsdam, Landeshauptstadt von Brandenburg

Harley-Davisdon FLHR Road King Police Sondermodell

Harley-Davidson als Hersteller vorzustellen macht wahrscheinlich wenig Sinn. Bittet man ein Kind ein Auto zu malen – kommt was dabei raus? Ein viereckiger Kasten mit Motorhaube, Kofferraum und 2 Rädern.
Und bei einem Motorrad? Wahrscheinlich ein chopper … eine Harley.

Harleys bedienen das Klischee „Motorrad“ am ehesten und in seiner urspünglichsten Form.

Freie Sicht auf den Motor, Räder mit Speichen, glänzender Chrom, eine „entspannte“ Sitzhaltung, ein blubbernder Motor. Motorrad-fahren ist für viele Menschen der Inbegriff von „Freiheit“, selbst für Leute die selber noch nie ein bike bewegt haben. Der Film „Easy Rider“ mit Peter Fonda, Dennis Hopper und Jack Nicholson  hat das in ikonischer Weise dargestellt. Und da waren es auch Harleys …

Sicherlich ist „Dynamik“ der andere Begriff, der einem zu „Motorrad“ sofort einfällt. Da mag so ein schwerer Chopper oder Cruiser nicht unbedingt das Mittel der Wahl darstellen. Aber es wäre unsinnig das eine gegen das andere stellen zu wollen.
Und: auch auf einer Harley kann man flott unterwegs sein. Das Gegenteil dürfte einem auf einem lupenreinen Rennmotorrad etwas schwerer fallen.

Die hier gezeigt Road King wurde aus den USA nach Deutschland importiert.

„Ja und?“ mag sich mancher fragen, „die kommen doch alle aus den USA, oder?“
Das ist schon richtig, aber H-D. produziert – wie mittlerweile alle großen Motorradhersteller – nach Länderspezifikationen. Lautstärke, Abgasverhalten, Leuchtmittel, Anzeigeninstrumente (km/h oder mph, also Meilen) und vieles mehr wird bei der Produktion berücksichtigt und auf das Land, bzw. den Markt abgestimmt für den das bike bestimmt ist.
Fängt die Fahrgestellnummer mit „1HD1 an“ wurde das bike nicht nur IN, sondern auch FÜR die USA gefertigt.
Diese Road King hat eine solche Fahrgestellnummer. Wäre sie für den deutschen Markt gebaut worden, hieße die VIN „1HD5“ am Anfang. (VIN = Vehicle-Identification-Number = Fahrgestellnummer)

Ich habe übrigens nicht den Anspruch alles zu wissen, bzw. ich weiß, dass ich nichts weiß. Allerdings will ich hier auch keine neue Abhandlung über Harley oder BMW oder Yamaha verzapfen. Das haben andere schon getan – und besser als ich das könnte.
Wir kaufen Motorräder, DAS ist unser metier!
Solltet Ihr also über Fehler und Falschinformationen stolpern – sagt mir Bescheid! feedback tut immer gut.

  • H.D. FLHR Road King
  • Police Sondermodell
  • Erstzulassung  März 2009
  • ca. 44.500 km
  • ABS

back to topic:
Die Road King, gebaut in den USA –  für die USA wurde also schon gebraucht nach Deutschland importiert. Und da werde ich als Motorrad-Ankäufer einer gebrauchten Harley spitzfindig. That´s my job! Warum seht Ihr gleich.
In den letzten 20 Jahren habe ich viele bikes in Italien, Großbritannien aber auch in den USA gekauft und nach Deutschland gebracht. Ob sich das (immer noch) lohnt muss jeder selbst kalkulieren.
Jedenfalls hat jeder Markt seine Eigenheiten und die zu kennen hilft natürlich um sich nicht zu „ver“-kaufen.

Konkret bei Harleys ist es so, dass viele gebrauchte Maschinen aus den USA in die EU kommen. Darunter sind einige, die in den USA über „copart“ versteigert wurden. Copart ist eine Platform in der US-Versicherer beschädigte Fahrzeuge versteigern.
Haben diese Fahrzeuge einen sog. „salvage-title“ können die in den USA nicht mehr so ohne weiteres in den Verkehr gebracht werden. Der „salvage-title“ ist mal ganz platt und auch nicht völlig zutreffend gesagt ein: Verschrottungsnachweis.
Das muss nicht heißen: das Fahrzeug ist technisch Schrott, aber es kann in den USA eben nicht mehr so ohne weiteres „zugelassen“ werden. Das hat mit den Versicherungsbedingungen zu tun. So etwas gibt es in vielen Ländern, Frankreich z.B.
Dementsprechend günstig sind die bikes bei copart usw. zu haben. (es gibt da weitere Plattformen)
Vieles geht nach Lithauen, da ist die Einfuhrumsatzsteuer in die EU niedriger als in den meisten EU-Ländern. Einmal in der EU drin ist es egal wo sie reinkam, die Steuer ist entrichtet.
In Lithauen ist auch das reparieren sehr viel günstiger als in … Deutschland zum Beispiel.

Also frage ich den Verkäufer nach „copart“, oder Lithauen. Vor allem frage ich aber nach einem „carfax“. Das gibt Auskunft darüber ob in der Zeit in den USA, also vor dem Export IRGENDWELCHE Dinge bekannt wurden oder registriert worden sind.                                                                                                                                 Das können sein: Tachostände bei Wartungen und Werkstattaufenthalten,
Finanzierungen, Unfälle, Schadensregulierungen durch Versicherungen usw.
All das ist natürlich keine 100%ige Sicherheit, aber gibt es Unterlagen weiß ich immer mehr, als wenn ich NICHTS an info bekommen habe.

Auf die hier vorgestellte Road King traf das alles nicht zu. Die Historie war über carfax und den deutschen Importeur (einen Harley-Händler) schlüssig und nachvollziehbar –  also glaubhaft.
Mein check des bikes, die Besichtigung und Probefahrt ließen nichts gegenteiliges vermuten. Also haben wir das Motorrad angekauft.

Schaut gern auch mal hier: es findet sich eine kleine Kaufberatung und vielleicht der eine oder andere tip, den Ihr noch nicht kennt.

Ok., so weit für heute.

Lieben Gruß

Helmut

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